Es war eine Pflichtaufgabe für den EHC Winterthur – sportlich ohne grosse Bedeutung, entsprechend verhalten gestaltete sich auch der Abend in der Eishalle Deutweg. Gegen die Bellinzona Snakes entwickelte sich eine Partie ohne grosse Höhepunkte, in der beide Teams nicht die ganz grosse Spielfreude versprühten. Am Ende sicherte sich Winterthur in der Verlängerung dennoch den Zusatzpunkt.
Bellinzona trat wie erwartet aufsässig auf, biss sich ins Spiel und machte den Gastgebern das Leben schwer. Winterthur hatte Mühe, den Tritt zu finden und spielte über weite Strecken zu wenig zwingend. Die Tessiner gingen zunächst durch Zanolari und seinem Premierentor in Führung, ehe Emil Molin im ersten Drittel noch ausglich.
Nach einem torlosen Mittelabschnitt brachte Robin Leone Winterthur im Schlussdrittel zwar erneut in Führung, doch der Fokus ging in der Schlussphase verloren. Eine späte Unterzahl führte zum Ausgleich der Gäste – ein unnötiger Rückschlag in einem Spiel, das man eigentlich zu diesem Zeitpunkt im Griff hatte.
In der Verlängerung bewahrte Winterthur dann doch die Ruhe. Andreas Döpfner entschied die Partie und sicherte den Zusatzpunkt – ein Arbeitssieg in einer Begegnung, die lange Zeit wenig Rhythmus hatte.
Zum Abschluss der Qualifikation warten nun nochmals zwei schwere Aufgaben. Zunächst geht es auswärts nach Siders, ehe zuhause La Chaux-de-Fonds gastiert. Das Team aus dem Jura scheint aktuell etwas den Faden zu verlieren und ist inzwischen auf Rang fünf zurückgefallen. Für Winterthur geht es darum, die Saison mit einer konzentrierten Leistung in der letzten Woche der SKY Swiss League würdig abzuschliessen.
